Das Aufgeld ist die Differenz zwischen Spotpreis und Kaufpreis. Es deckt Prägung, Logistik, Versicherung und Händlermarge und liegt bei Gold zwischen etwa zwei Prozent für Kilobarren und fünf Prozent für Gramm-Einheiten. Es ist der einzige Posten, in dem sich Anbieter wirklich unterscheiden — und deshalb die Zahl, die Sie vergleichen sollten.
Der Spotpreis ist der Börsenpreis für unverarbeitetes Feingold. Bis daraus ein Barren mit Seriennummer in Ihrem Briefkasten wird, entstehen reale Kosten — und die stecken im Aufgeld.
Die Spanne zwischen 1 Gramm und 1 Kilogramm beträgt drei Prozentpunkte. Auf 10.000 Euro Anlagesumme sind das 300 Euro — bei identischem Metallgehalt.
Prozentangaben allein taugen nicht, weil sie sich auf unterschiedliche Referenzkurse beziehen können. Vergleichen Sie stattdessen den Endbetrag für ein identisches Produkt zum gleichen Zeitpunkt — und rechnen Sie alles ein, was hinzukommt.
Bei uns steht auf jeder Produktseite der Spotpreis und das Aufgeld getrennt. So können Sie nachrechnen, statt uns glauben zu müssen.
Beim Verkauf zahlt ein Händler nicht den Spotpreis, sondern etwas darunter — typischerweise ein bis drei Prozent. Ihre tatsächlichen Umschlagskosten sind also Aufgeld beim Kauf plus Spanne beim Verkauf.
Ein Rechenbeispiel: Sie kaufen eine Unze mit drei Prozent Aufgeld und verkaufen später mit zwei Prozent Abschlag. Der Goldpreis muss um rund fünf Prozent gestiegen sein, damit Sie bei null herauskommen. Wer in kleinen Einheiten kauft, braucht entsprechend mehr.
Das Aufgeld, auch Agio, ist der Aufschlag auf den Spotpreis. Es deckt Prägung, Zertifizierung, Logistik, Versicherung und Händlermarge und liegt bei Gold zwischen etwa zwei Prozent für Kilobarren und fünf Prozent für Gramm-Einheiten.
Weil Prägung, Verpackung und Dokumentation pro Stück nahezu gleich viel kosten, egal ob ein Gramm oder ein Kilo darin steckt. Bei kleinen Einheiten verteilt sich dieser Festkostenblock auf weniger Metall.
Über den Endbetrag für ein identisches Produkt zum gleichen Zeitpunkt, inklusive Versand, Versicherung und etwaiger Zahlungsgebühren. Prozentangaben allein sind irreführend, wenn der Referenzkurs nicht offengelegt wird.
Nein. Beim Verkauf zahlt der Händler den Spotpreis minus einer Spanne von typischerweise ein bis drei Prozent. Aufgeld und Ankaufsspanne zusammen bilden Ihre Umschlagskosten.
Alle Werte sind typische Größenordnungen zum Stand Juli 2026 und schwanken mit Marktlage und Verfügbarkeit. Keine Anlageberatung.